Eimerverpackungen sind Teil eines Systems aus Verpackung, Gebinde und Packprozess. Ziel ist eine Lösung, die den Eimer zuverlässig fixiert und gleichzeitig wirtschaftlich in den Ablauf passt. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Material, sondern das Zusammenspiel aus Geometrie, Schutzanforderung, Stückzahl und Investitionsrahmen.
Für Faserguss-, Stanzverpackungen, Formcut und Wabenverpackungen gilt: In der Praxis sind in der Regel Werkzeuge erforderlich, um eine passgenaue und prozesssichere Lösung in gleichbleibender Qualität zu realisieren. Die Erstinvestition unterscheidet sich je nach Verfahren, Bauteilgeometrie und Auslegung, wirkt sich aber direkt auf die Stückkosten und die langfristige Wirtschaftlichkeit aus.
Kleinserien sind grundsätzlich möglich – je nach Lösung auch über alternative Fertigungswege (z. B. Plotter-/Cutter-basierte Herstellung). Ob das technisch sinnvoll ist, hängt stark von Kontur, Material, Stabilitätsanforderung und gewünschter Packgeschwindigkeit ab.
Für die Auswahl zählen vor allem:
- Gebindeform (rund, oval, eckig) und Abmessungen
- Gewicht und Inhalt (z. B. Flüssigkeiten, rieselfähige Güter)
- Schutzanforderung und Transportbelastung
- Stückzahl, Laufzeit und Variantenvielfalt
- Werkzeugkosten, Material- und Prozesskosten
So entsteht eine Verpackungslösung, die Schutzwirkung und Wirtschaftlichkeit sauber ausbalanciert – vom Pilotprojekt bis zur Serie.