Tiefziehteil

Es gibt hier unterschiedliche Bezeichnungen, die für diese Produkte stehen wie Werkstückträger, Blister, Sortiereinlagen, Tray oder auch Tiefziehteil. Allen gleich ist der Herstellungsprozess. Dabei werden die Teile tiefgezogen, im Kunststoffbereich spricht man dabei von Thermoformen.

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Grundlage für ein tiefgezogenes Formteil ist ein Werkzeug, welches die Kontur und Form vorgibt. Aufgrund dieser Herstellungsart sind Thermoformtrays ideal für größere Stückzahlen. Durch den schnellen Herstellungsprozess können die einzelnen Formteile relativ kostengünstig produziert werden.

Der große Vorteil dieser Formteile ist, dass die Konturen sehr passgenau an die zu verpackenden Produkte angepasst werden kann. Ebenso sind durch die geringen Fertigungstoleranzen die Trays geeignet für automatisierte Produktionsprozesse. Für Mehrwegverpackungen die oft gereinigt werden müssen sind Tiefziehteile erste Wahl.

Es kann hier je nach Anforderung mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet werden. Klassisch werden folgende Ausgangsmaterialien verwendet:

  • PS (Polystyrol)
  • ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)
  • PET (Polyethylenterephtalat)
  • PE (Polyethylen)
  • PVC (Polyvinylchlorid)

Durch die herstellungsbedingten Entformungsschrägen der Formteile lassen sich diese beim Palettieren ineinander nesten, was einen großen Volumenvorteil für die Lagerung und Transport hat. Für stapelbare Trays kann man deswegen auch eine Drehstapelung verwenden – dabei lassen sich die Trays um 180° gedreht um diese zu stapeln, für die Lagerung des Leergutes werden die Formteile volumenreduziert ineinander genestet.